OSSENO Software GmbH gewinnt Gründerpreis

Die OSSENO Software GmbH aus Kaiserslautern hat einen begehrten Gründerpreis gewonnen. Der mit mehreren tausend Euro dotierte Preis wurde am 29. November feierlich in Pirmasens überreicht. Mit dem Preis zeichnet die Science Alliance gemeinsam mit dem Gründungsbüro Kaiserslautern seit einigen Jahren junge Unternehmen aus, die neben einem innovativen Produkt auch mit einem schlüssigen Geschäftsmodell punkten.

Prof. Dr. Matthias Baum vom Lehrstuhl für Entrepreneurship an der TU Kaiserslautern betonte in seiner Laudatio, dass zur Auszeichnung der OSSENO nicht nur die überzeugende Lösung ReqSuite® sondern insbesondere auch das dahinterstehende Team um die Gründer Norman Riegel, Sebastian Adam und Özgür Ünalan ausschlaggebend war.

„Wir freuen uns riesig über diesen Preis und sehen hierin vor allem eine Bestätigung unserer innovativen Geschäftsidee“, erklärt Sebastian Adam, Innovations- und Vertriebsleiter der OSSENO Software GmbH. „Es ehrt uns natürlich, dass aber auch unserem Team so große Glaubwürdigkeit und Expertise beigemessen wird.“

Mit der Software ReqSuite® bietet die Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering seit 2014 eine neuartige Software für die Anforderungsanalyse und das Anforderungsmanagement an. Im Gegensatz zu anderen sogenannten „Requirements Management Tools“ ermöglicht ReqSuite® auch kleineren Unternehmen oder Unternehmen mit begrenzter Expertise im Anforderungsmanagement, entsprechende Aufgaben in ihren Entwicklungsprozessen erfolgreicher zu bewältigen. „Für die Effizienz und die Risikovermeidung sowohl in der Softwareentwicklung als auch in anderen Ingenieursdisziplinen ist dies das A und O“, erklärt Technologieleiter Özgür Ünalan.

Fraunhofer beteiligt sich an OSSENO Software

NotarurkundeKaiserslautern. Die Fraunhofer Gesellschaft, Europas führende Forschungseinrichtung für angewandte Forschung, beteiligt sich ab sofort an der OSSENO Software GmbH. Das gab die Geschäftsleitung der OSSENO Software nach der notariellen Beurkundung am heutigen Dienstag bekannt. Das aus dem Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering IESE bereits 2014 hervorgegangene StartUp ist seit 2015 am Markt und hat sich im Bereich innovativer Lösungen und Werkzeuge für das Anforderungsmanagement bereits innerhalb kurzer Zeit einen Namen verschafft.

„Wir freuen uns sehr über diese aussichtsreiche Beteiligung“ so Maximilian Frank von Fraunhofer Venture, einer Fraunhofer-internen Einheit, die Wissenschaftler aus den Instituten auf ihrem Weg zum eigenen Unternehmen begleitet. „Aufgrund des steigenden Bedarfs an intelligenten und zugleich nutzerfreundlichen Werkzeugen für die Softwareentwicklung sehen wir ein hohes Marktpotenzial gegeben.“

Dr. Sebastian Adam, der in der Geschäftsleitung von OSSENO für Produktinnovationen verantwortlich ist, freut sich jedoch auch aus anderen Gründen: „Unsere konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Fraunhofer, die insbesondere im Hinblick auf die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Lösung am Stand der Technik von Bedeutung ist, wird hiermit langfristig gesichert“.

Abakus-Projekt offiziell gestartet

Logo des Abakus-ProjektsKaiserslautern. Heute fand am Fraunhofer-Zentrum in Kaiserslautern das offizielle Kickoff zum Projekt „Abakus“ (Förderkennzeichen: 01|S15050) statt. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der „KMU innovativ“ Offensive mit rund 1 Mio. € geförderte Vorhaben hat sich das Ziel gesetzt, eine softwaregestützten Schätzmethode zu entwickeln, die erstmals die Möglichkeit eröffnet, schneller und in einer besseren Qualität als bisher, IT-Vorhaben zu planen, zu kalkulieren und rentabel umzusetzen.

Bis Ende 2017 wird sich das Konsortium bestehend aus den mittelständischen IT-Unternehmen ICT, insiders technologies, HK Business Solutions, siteVertreiber und OSSENO Software sowie den Forschungseinrichtungen Universität Trier und Fraunhofer IESE mit neuartigen Ansätzen zur vergleichenden Kostenschätzung sowie zur Erklärbarkeit von Entwicklungskosten beschäftigen.

„Wir sind stolz, als junges StartUp direkt in einem solch interessanten Forschungsprojekt mitarbeiten zu dürfen um unseren technologischen Vorsprung in gewissen Fragestellungen des Requirements Engineering weiter festigen zu können“, erklärt Özgür Ünalan, CTO und einer der Geschäftsführer der OSSENO Software GmbH.

Als Experte für die werkzeuggestützte Handhabung komplexer Anforderungssituationen wird sich sein Unternehmen hauptsächlichen zu Themen der Anforderungstransformation und dem Retrieval von Anforderungen einbringen.

Nationales Referenzprojekt setzt auf ReqSuite®

Logo des IUNO ProjektsKaiserslautern. Industrie 4.0 ist nicht erst seit der diesjährigen CeBIT in aller Munde. Das Thema „Sicherheit“ gewinnt in diesem Kontext eine neue und (noch) bedeutendere Rolle. Daher hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit der Wirtschaft ein 34 Mio. Euro schweres Projekt ins Leben gerufen, um die IT-Sicherheit von Produktionsanlagen in intelligenten Fabriken zu verbessern. Ziel des „Nationales Referenzprojekts zur IT-Sicherheit in der Industrie 4.0 (IUNO)“ ist es, vernetzte Industrieanlagen effektiv vor Cyberangriffen und Spionage zu schützen. Insgesamt 14 Unternehmen der deutschen Industrie forschen gemeinsam mit sieben Forschungseinrichtungen und Universitäten daran, Angriffspunkte für Hacker zu minimieren. „Die Zusammenarbeit in einem solch großen Forschungsprojekt setzt ein systematisches Anforderungsmanagement bei allen Beteiligten voraus, um die Anforderungen und Rahmenbedingungen der Industrie hinsichtlich Sicherheit angemessen zu erfassen und in zielführende Lösungskonzepte zu überführen“ erklärt Dr. Reinhard Schwarz, der das am Projekt beteiligte Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE vertritt. Da die meisten Projektbeteiligten in der Anforderungsanalyse jedoch geringe Erfahrungen mitbringen, aber dennoch aktiv in die Anforderungsermittlung einbezogen werden sollen, hat das Fraunhofer IESE sich für den Einsatz von ReqSuite® im Projekt stark gemacht. „Nach intensiver Sichtung einschlägiger Werkzeuge für das Anforderungsmanagement haben wir uns bewusst für ReqSuite® entschieden“, betont Dr. Jörg Dörr, Hauptabteilungsleiter für Informationssysteme am Fraunhofer IESE. „Um hohe Qualität und Vollständigkeit zu erreichen ist uns nämlich wichtig, dass wir weit mehr als nur eine herkömmliche Anforderungsdatenbank nutzen, in die die Projektbeteiligten ihre Anforderungen schreiben können. Vielmehr wollen wir unseren Kollegen und Kolleginnen Hilfsmittel an die Hand geben die sie in der gesamten Anforderungsanalyse intelligent unterstützen und führen.“, erklärt Dörr.

HK Business Solutions führt ReqSuite® ein

Logo der HK Business Solutions GmbHSulzbach/Saar. Der mittelständische IT-Dienstleister HK Business Solutions GmbH (HKBS) aus Sulzbach im Saarland hat die Einführung von ReqSuite® abgeschlossen. Nach einem ersten Pilotbetrieb seit Juli 2015 hat sich das Team um Geschäftsführer Sven Hoff entschieden, ReqSuite® feste im Projektalltag zu verankern. „Die ersten Erfahrungen mit ReqSuite® in unseren Projekten waren äußerst positiv. Insbesondere überzeugt uns die Schnelligkeit und Einfachheit mit der selbst neue und noch weniger erfahrene Mitarbeiter präzise und vollständig die Anforderungen unserer Kunde dank ReqSuite® herausarbeiten können“, erklärt Hoff. Die Zusammenarbeit mit dem Hersteller OSSENO Software GmbH wird dabei ebenfalls sehr geschätzt. „Hier sind Leute am Werk, die für uns eine wirklich passgenaue Lösung gestalten wollen“, lobt Yvette Kaspar, die maßgeblich für den Bereich Consulting und Anforderungsanalyse bei der HKBS zuständig ist. Die Zusammenarbeit ist aber noch nicht abgeschlossen; für die nächsten Monate planen HKBS und OSSENO eine sukzessive Optimierung der in ReqSuite® abgebildeten Prozesse, um die Anwendbarkeit in verschiedensten Projektkontexten sicherstellen zu können.